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	<title>g20blog &#187; Protektionismus</title>
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	<description>Politische Kommentare zu G8, G20 und Global Governance</description>
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		<title>Der &#8220;Manager Staat&#8221; und die G20</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 21:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[G20]]></category>
		<category><![CDATA[Global Governance]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwie h&#228;tte ich es nicht erwartet, dass die JungleWorld einen Beitrag abdruckt, der sich gegen Protektionismus und Handelsbeschr&#228;nkungen ausspricht und sogar in Protektionismus eine wesentliche Kriegsursachse von 1914 und  1939 sieht: Parallelen zur gro&#223;en Weltwirtschaftskrise der fr&#252;hen drei&#223;iger Jahre des vorigen Jahrhunderts und der auf sie folgenden immer aggressiveren Wirtschaftspolitik der f&#252;hrenden kapitalistischen Staaten zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-97" title="jungeworld" src="http://www.g20blog.de/wp-content/uploads/2010/01/jungeworld.gif" alt="" width="264" height="55" />Irgendwie h&#228;tte ich es nicht erwartet, dass die JungleWorld einen <a href="http://jungle-world.com/artikel/2010/01/40123.html">Beitrag </a>abdruckt, der sich gegen Protektionismus und Handelsbeschr&#228;nkungen ausspricht und sogar in Protektionismus eine wesentliche Kriegsursachse von 1914 und  1939 sieht:</p>
<blockquote><p><strong>Parallelen zur gro&#223;en Weltwirtschaftskrise der fr&#252;hen drei&#223;iger Jahre des vorigen Jahrhunderts</strong> und der auf sie folgenden immer aggressiveren Wirtschaftspolitik der f&#252;hrenden kapitalistischen Staaten zu ziehen, ist angesichts der Zahlen, wie sie etwa der Handelsbericht der EU-Kommission nennt, zweifellos &#252;bertrieben. Dennoch geht der Trend, &#228;hnlich wie in den Turbulenzen der siebziger Jahren, st&#228;rker zu sogenannten non-tarif&#228;ren Handelshemmnissen, die jenseits klassisch protektionistischer Ma&#223;nahmen der heimischen Industrie Vorteile gegen&#252;ber der immer sch&#228;rferen Konkurrenz verschaffen sollen und keineswegs weniger effizient sind als diese.</p></blockquote>
<p><span id="more-98"></span>Der Autor <a href="http://www.die-gdi.de/CMS-Homepage/openwebcms3.nsf/%28ynDK_contentByKey%29/ADMR-7A2HQ6?Open&amp;nav=active%3AMitarbeiter\ADMR-7A2HQ6%3Bexpand%3AMitarbeiter">Axel Berger </a>diskutiert auch die Rolle der G20 und kritisiert eine gewisse Doppelz&#252;ngigkeit:</p>
<blockquote><p>Nicht nur die Bundeskanzlerin des heutigen »Exportweltmeisters« warnt best&#228;ndig vor einer Abschottung der M&#228;rkte. Auch bei den wichtigen internationalen Treffen, etwa beim EU-Sondergipfel zur Finanzkrise im Februar oder dem G20-Treffen in Pittsburgh Ende September, fanden Passagen Eingang in die abschlie&#223;enden Erkl&#228;rungen, in denen Protektionismus abgelehnt bzw. davor gewarnt wird. Das Verschwinden der expliziten Bef&#252;rwortung bedeutet allerdings nicht, dass die Idee, angesichts immer krisentr&#228;chtigerer &#220;berakkumulation bei den anschlie&#223;enden Kapitalvernichtungen wenigstens die eigene Nation zu schonen, an Attraktivit&#228;t f&#252;r die beteiligten Staaten verloren h&#228;tte.</p></blockquote>
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