Polizeiskandal beim G20-Gipfel in London

Gewalt zwischen Demonstranten und Polizisten sind bei G20-Gipfeln nicht ungewöhnlich, aber dass selbst Unbeteiligte zwischen die Fronten geraten können, wurden vielen erst mit dem Fall Ian Tomlinson bewusst, der während des G20-Gipfels von einem Polizisten umgeworfen wurde und danach an Herzversagen starb (Bericht des Guardians hierzu).

Der Freitag hat nun nach fast anderthalb Jahren den Fall nochmal aufgegriffen und berichtet, dass damals versucht worden ist, die Folgen des Unfalls und damit die Schuld der Polizisten zu vertuschen:

Wäre der Täter irgendjemand aus der Öffentlichkeit gewesen, dann wäre eine solche Untersuchung mit peinlich genauer Aufmerksamkeit auf die Details durchgeführt worden. Seit gestern steht jedoch fest, dass eine solche Untersuchung durch eine stümperhafte Obduktion vereitelt wurde, die in der Abwesenheit der Familie des Opfers von dem Pathologen Dr. Freddy Patel durchgeführt wurde.

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