Säuft die Welt nun ab?

Der Schock des Kopenhagener Weltklimagipfels im vergangen Dezember steckt manchen heute noch in den Knochen; einigen wohl mehr als anderen. Es waren vor allem aber die Inselstaaten, die das im Vorfeld des Gipfels angepeilte Zwei-Grad-Ziel vehement in Frage stellten. Sie forderten stattdessen eine Begrenzung der Erderwärmung auf max. 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit.

Einer, der sich besonders dafür stark machte, war der Präsident der Malediven, Mohamed Nasheed. Er war als erster Regierungschef zur Klimakonferenz gefahren und hatte zu Beginn der zweiten Verhandlungswoche in drastischen Worten zur Rettung seiner Inselkette aufgerufen. Nasheed forderte die Weltgemeinschaft dazu auf, den Empfehlungen der Wissenschaft im Kampf gegen den Klimawandel zu folgen.
Die Inseln kämpfen um ihr nacktes Überleben: Aufgrund des Klimawandels und der damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels drohen sie im Meer zu versinken. Am stärksten davon betroffen sind neben den Malediven die Staaten Osttimor, die Fidschi-Inseln, Kiribati, die Marshall-Inseln, Mikronesien, Nauru, Palau, Papua Neuguinea, Samoa, Solomonen, Tonga und Tuvalu.

Jetzt komm Mohamed Nasheed erneut nach Deutschland, und hält einen Vortrag in Berlin.

Wann: am 11. März 2010, um 10:00 Uhr
Wo: Henry Ford Gebäude, Freie Universität (Vorlesungshalle B) – Garystraße 35, 14195 Berlin (U3, U-Bahnstation Thielplatz)
Thema des Vortrags: „Leading the fight against Climate Change“
Begrüßung durch: Franzjosef Schafhausen, Vorsitzender der Abteilung Klimawandel im Bundesumweltministerium
Gastgeber: Forschungsstelle für Umweltpolitik (FFU)

Näheres zur Veranstaltung findet sich unter:
http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/forschung/systeme/ffu/aktuell/lecture.html

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