2009: Das Jahr der Gipfeltreffen – Artikel in der Zeit

In der aktuellen Ausgabe der Zeit (30.12.2009 Nr. 01) schreiben Thomas Fischermann und Petra Pinzler von der „Illusion von der einen Welt„. Zehn Gipfeltreffen und zahllose internationale Konferenzen hat es 2009 gegeben. Die Autoren widmen sich der Frage, warum im vergangenen Jahr keine neue globale Ordnung für Kapitalmärkte, Handel und Umweltpolitik entstanden ist.

Ein Kommentar

  • Im Zeit-Artikel heißt es:

    Die G20 ist eben nur ein Ad-hoc-Klub, ohne feste Regeln, ohne Sekretariat, ohne Kontrolle über ihre Mitglieder. Das ist ihre Stärke und ihre Schwäche. Jedenfalls halten viele Beobachter deswegen dieses Gremium nicht für die endgültige Antwort auf die großen Menschheitsprobleme.

    Das ist natürlich auch ihre Stärke und erlaubt flexible Global Governance – es werden die Länder einbezogen, die für die Lösung globaler Probleme am wichtigsten sind.

    Der Artikel ist an sich ganz gut, aber natürlich war es nie das Ziel der G7, der G8 oder der G20 eine Weltregierung zu schaffen – das wäre auch gar nicht möglich in unserem Viel-Ebenen-Multi-Governance System.

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