Handelsblatt: „UN: hilflos, schutzlos, nutzlos“

Im Handelsblatt zieht Jan-Dirk Herbermann eine pessimistische Bilanz der Arbeit der UN im Jahr 2009:

„Sie ist hilflos, schutzlos und oft auch mutlos. Auf keinem ihrer großen Aktionsfelder erzielte die Uno 2009 einen Erfolg: Weder im Kampf für Frieden und Menschenrechte, noch im Kampf gegen Armut, Hunger und Umweltzerstörung.“

Tatsächlich stösst Global Governance im Rahmen der Vereinten Nationen schnell an ihre Grenzen, zu unterschiedlich sind die Interessen der Mitglieder, zu vielfältig die Möglichkeiten, Reformen zu blockieren.

Daher hat der G20-Prozess für 2010 eine wichtige Aufgabe: er muß bei vielen wichtigen Themen notwendige Vorarbeit leisten.

Man hat aber auch beim Klimagipfel in Kopenhagen gesehen, daß an den globalen UN-Verhandlungsforen kein Weg vorbei führt, um Vertragswerke mit globaler Relevanz und Legimitation zu schaffen.

Und nur die UN hat auch die Reputation, die Programme vor Ort so umzusetzen, dass der Interessensausgleich gewahrt bleibt.

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